Liebesgedicht 5
noch immer möcht´ ich manchmal reimen auf rosen
rechtzeitig stopp ich
das geht in die hosen
ich lausch´doch so gerne himmlischen klängen
der flöte des pan den schmelzgesängen
krampfhaft beschwör ich dein früh´res gesicht
doch liebliche reime erweckt das nicht
wann habe ich nur den glauben verloren
bin innerlich glühend zitternd erfroren
heut ist mein ohr schon längst nicht mehr offen
für melodisches träumen und schluchzendes hoffen
noch fehlt mir das wort
das wort für nie
kommt spanisch mir vor oder cheerokee
doch klingt die entscheidung schon nicht mehr so fremd
ein herz taut nicht auf ohne flecken im hemd
nachdem ich des frustes genug abgelassen
wird endlich es zeit, den tag anzufassen
Auf dem gemeinschaftlichen Blog
werden von interessierten Autoren Gedichte verschiedener Art präsentiert.
Slov ant Gali stimmt einer Nutzung seiner dort vorgestellten Liebesgedichte unter der Bedingung vor, dass unmissverständlich auf die Herkunft verwiesen wird: