Operation Zeitensprung, 7. Kapitel: Ankunft im Märchenwald (5. Fortsetzung)
„Sabina, bring bitte Tee, Zucker und Plätzchen für die Gäste!“
Es war fast eine Erlösung, dass Nuk hinter ihrer Mutter in den Raum kam und nicht weggeschickt wurde. Beide kamen zu mir an den Tisch, setzen sich und die Frau, die Mama genannt wurde, sagte, als hätten wir uns schon eine Weile unterhalten:
„Mein Mann Bek kommt gegen Drei.“
Wir schwiegen abwartend. Ich glaubte, eine Uhr ticken zu hören, obwohl kein Geräusch das gegenseitige Anschweigen unterbrach. Da hielt ich es nicht aus.
„Was Ihnen Nuk erzählt hat, ist kein Unsinn. Wenig glaubwürdig, mag sein, aber erklärbar.“
„Ich weiß.“
Das war ein Satz, der meine Nerven überstrapazierte. Ich wollte gerade aufspringen und unsere Besuchergruppe in ein Killerkommando verwandeln, da kam Angela mit einem großen Tablett durch die Tür. Hinter ihr noch ein Junge, gleichfalls mit einem Tablett. Ernsts Magen knurrte. In das betretene Schweigen hinein erklärte er:
„Ich habe immer Hunger.“
„Darf ich etwas vorschlagen? Ihr stärkt euch erst einmal ein wenig und macht euch frisch. Wenn ihr Fragen habt, fragt ruhig! Mich oder die anderen aus der Familie. Ihr lernt bald alle kennen. Wenigstens mit Nuk seid ihr ja schon vertraut. Ach, und die Anzüge könnt ihr ruhig ablegen. Unsere Atmosphäre ist ungefährlich. Eure Waffen spendet ihr am besten einem Museum. Was eure Reise durch die Zeit angeht, wir glauben euch. Darüber erzählt ihr später.“