Missglückter Roman, 5. Kapitel, "Kindernonnen und Kindermönche" (3. Fortsetzung)

Veröffentlicht auf von anna

Nehmen wir einmal an, die Karte stimmt. Um festzustellen, wo wir genau sind, müssten wir einen Berg finden, von dem aus wir weite Sicht haben.“

Mich überraschte meine eigene, feste Stimme. In ihr klang nichts von Trauer. Ich tat so, als gäbe es nur das, was jetzt zu tun war. Mit dieser Bemerkung hatte ich das Erbe meines Vaters angetreten, war zur Leiterin des Unternehmens geworden.

Fritzi, testest du mal deinen Strahler?“

Ein Schuss und ein dicker Ast stürzte von seinem Stamm. Wehrhaft waren wir also.

Mir nach!“

Ernst nickte mir aufmunternd zu. Er verbarg seine Gedanken meist hinter flapsigen Bemerkungen. Diesmal verkniff er sie sich.

Es war sicher auch in unserer Gestalt nicht unmöglich, das ursprüngliche Ziel zu erreichen. Wir waren gut bewaffnet und konnten Konzentrate für vier Monate tragen. Wir brauchten nur frisches Wasser.

Eine doppelte Panne beschäftigte uns allerdings doch ein wenig. Das waren unsere Chronies. Dumm genug, dass sie nicht mehr an unsere Ärmchen passten, schwiegen sie in jeder Hinsicht, und das war schlimmer. Sie zeigten also nicht nur nicht die Zeit an, sondern auch die Handyknöpfe konnten wir drücken, so viel wir wollten.

Würd sagen, es hat die Bizellen entschärft“, meinte Andreas. Allerdings war egal, was den Schaden verursacht hatte, reparieren würden wir die Dinger sowieso nicht können. Aber spätestens auf dem Schlachtfeld - verteilt über Hunderte Meter Entfernung - hätten wir sie zur Verständigung gebraucht.

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