Top-Posts

  • Operation Zeitensprung - ein utopischer Roman (79)

    22 Januar 2012

    „Ich wollte dich einfach überraschen. Das ist mir wohl gelungen", erklärte er über das ganze Gesicht schmunzelnd. „Nein, ich habe nur herausbekommen, dass ich deinetwegen hier bin. Mehr nicht." Ich musste ihm notgedrungen glauben. Der Beratungsraum war...

  • Operation Zeitensprung, 16. Kapitel "Das Geiselfest"

    14 November 2009

    „Heute komm ich, morgen komm ich, übermorgen hol ich der Königin ihr Kind!" Wir hatten nicht bemerkt, wo der Wicht hergekommen war. Immerhin wussten wir damit, dass wir uns noch im Märchenwald befanden. „Heißt du vielleicht Rumpelstielz?" fragte ich lachend....

  • Missglückter Roman, 5. Kapitel, "Kindernonnen und Kindermönche" (19. Fortsetzung)

    02 September 2008

    „ Eigentlich müssten wir ihr ein Geschenk zurücklassen“, meinte Hanna. Aber was? Wir diskutierten lange. Wir glaubten ja, das Zeitproblem wäre gelöst. Was sollte noch passieren? Gleich hätten wir das sechzehnte Jahrhundert in Richtung Startjahr verlassen,...

  • Operation Zeitensprung - ein utopischer Roman (23)

    28 November 2011

    Allmählich wurden wir stiller wie eine helle Flamme, die nichts Brennbares mehr findet. Ich konnte mir die Frage einfach nicht verkneifen: „ Und die anderen?“ „ Anna, du, die ganze Sache sind wir angegangen wie Jugendliche oder Kinder – eben so, wie wir...

  • FN 3514 (36)

    14 März 2010

    „ ... Und nun stellt euch Gehirn, Herz, Lunge usw. als eine nicht unerhebliche Zahl kleiner nicht fest miteinander verbundener Teilsysteme, sozusagen eigener Lebewesen vor! Um gemeinsam zu funktionieren, bedürften sie nur eines Systems äußeren Zusammenhalts....

  • FN 3514 (19)

    24 Februar 2010

    Aber ich sah die ganze Zeit die Bilder aus dem Iran vor mir. Der Sprecher hatte sie als Neubelebung einer biblischen Plage kommentiert. Nur dass die Bibel eben noch keine Bienen kannte. Es hieß, dass eine große Zahl von Bienenvölkern aus dem Nichts aufzutauchen...

  • Missglückter Roman, 5. Kapitel, "Kindernonnen und Kindermönche" (7. Fortsetzung)

    21 August 2008

    Wir wollten uns unauffällig zurückziehen. Den Wirt hatten wir davon überzeugt, nicht auf einer Bezahlung in Geld zu bestehen, von dem wir ja keines hatten. Eher zähneknirschend akzeptierte er das Angebot, sein Seelenheil in unsere Gebete einzubeziehen....

  • Operation Zeitensprung, 8. Kapitel: Ein neuer Tag

    24 September 2009

    Tassen und Teller klapperten neben meinem Bett. Ich versuchte weiterzuschlafen. Aber es duftete herrlich nach Kaffee und frischen Brötchen. So schmiss ich die Beine herum und erschrak erst einmal. Tassen und Teller klapperten neben meinem Bett. Ich versuchte...

  • Operation Zeitensprung, 6. Kapitel: Von Hütermann gefangen (2. Fortsetzung)

    09 September 2008

    „ Seien Sie nicht zu empfindlich, meine Herrschaften! Sie sind wie aus dem Nichts auf meinem Land aufgetaucht. Bei unserem Sicherheitssystem ist das völlig unerklärlich. Da mussten meine Männer vorsichtig sein. Sie wollten ihnen nichts tun. Aber Sie ...“...

  • Missglückter Roman, 3. Kapitel, "Ein unheimliches Projekt" (4. Fortsetzung in der Gegenwart)

    06 August 2008

    Ich nickte, bis mir einfiel, dass Gunti das gar nicht sehen konnte. Aber er schien meine Zustimmung auch so gespürt zu haben, denn beim folgenden Satz lächelte er: „ Ich glaube, wir haben den richtigen Punkt gefunden.“ Guntis tiefstschürfender Zeiger...

  • Missglückter Roman, 5. Kapitel, "Kindernonnen und Kindermönche" (12. Fortsetzung)

    26 August 2008

    Die folgende Nacht hockte ich müde auf dem Ast. In der Umgebung brannten Lagerfeuer. Am Morgen sprang ich von meinem Baum herunter und rannte so schnell mich die Füße trugen. Mir begegnete niemand. Das war die Hauptsache. Unser Rastplatz lag verlassen...

  • Missglückter Roman, 5. Kapitel, "Kindernonnen und Kindermönche" (2. Fortsetzung)

    16 August 2008

    In der Nähe plätscherte ein Bach. Sein Wasser schmeckte frisch. Wir schöpften es mit den Händen und bespritzten uns. Martina holte die Kutten aus dem Schiff, die wir vorsorglich mitgenommen hatten. Wir hatten uns die Legende zurecht gelegt, als Laiengeistliche...

  • Missglückter Roman, 1. Kapitel (Vorspiel)

    25 Juli 2008

    Mittendrin Selbst die nettesten Gastgeber aus einer Zukunft, die nun vielleicht unsere Gegenwart würde, strengen irgendwann an. Ich hatte den ganzen Tag lang unsere Abenteuer in drei verschiedenen Jahrhunderten geschildert, war total erschöpft, wollte...

  • "Anna spinnt" beginnt

    23 Juli 2008

    Also wie ich geboren wurde erzähle ich später. Damit jeder begreift, dass es mich eigentlich gar nicht gibt, ja nicht gegeben hat und (wieder eigentlich) nie hätte geben können. Aber vielleicht sollte ich besser mit einem gescheiterten Machwerk beginnen....

  • Gerhardts Zeit (4)

    07 April 2010

    „ Oh, nein, Herr Doktor, seit ich mit meiner Großen allein lebe, habe ich wirklich keinen Stengel mehr angerührt.„ Doktor Tarbak sah kurz von seinen Notizen auf. Nur mit den Augen sagte er, gut, gut, glauben wir, versuchen wir es also weiter mit Hausmitteln....

  • Gerhardts Zeit (3)

    06 April 2010

    ... „Na, ih!„ prustete Maria. „Soll ich in Sekt baden? Wir wollten uns doch auf dem Balkon das Feuerwerk ansehen.„ Sie wandte ihrem Vater den Rücken zu, zog das feuchte T-Shirt über den Kopf, wischte sich im Gehen die Tropfen ab und kam nach knapp einer...

  • Gerhardts Zeit (2)

    05 April 2010

    Gerhard schrumpft innerlich mit einem Blick auf seine eigenen ausgebleichten Jeans und das bauchumschlabbernde Hemd. „ Du hast mich gerufen? Für den Erfolg ist es wichtig, die Bedürfnisse des Marktes zu bearbeiten. Du bist mein Markt.„ Eine leichte Übelkeit...

  • Der Preis der Stunde (3)

    17 April 2010

    „ Mensch, du darfst dich nicht wegwerfen. Bitte, tu es nicht! Ich leb doch auch noch ...„ Maja stockte, schien konzentriert mit dem Schaum jedes Härchen abzuschaben. In eine kleine Pause hinein fragte sie: „ Das Popochen auch?„ „ Ja, gern!„ „ Hab ich...

  • Der Preis der Stunde (4)

    19 April 2010

    Nur noch 25 Zentimeter. „Sag, daß du es auch willst. Gib es zu. Jetzt!„ Maja wehrte nicht ab, krampfte nur für einen Augenblick zusammen, schüttelte fast unmerklich den Kopf. „ Das kommt mir dann doch etwas schnell.„ Der ganze Benny lag wieder auf dem...

  • Gerhardts Zeit (5)

    09 April 2010

    Anfangs hatte Gerhard in den S-Bahnen Obdachlosenzeitungen gekauft, hatte zugehört, wenn ihm jemand sein Leid klagte und still zu helfen versucht. Dann hatte er auf der Rückseite des „Handys„ ein kleines Display entdeckt. Die dort angezeigte Zahl begann...

  • Gerhards Zeit

    04 April 2010

    Gerhard Gluck hatte den Ton des Fernsehers abgedreht. Auf dem Bildschirm warfen fröhlich herumhopsende Gestalten beiderlei Geschlechts und vielerlei Alters Konfetti in die Luft. Gerade legten sie sich gegenseitig die Hände auf die Schultern, und begannen,...

  • Missglückter Roman, 2. Kapitel (Beginn in der Gegenwart)

    26 Juli 2008

    Die Genmücke „ Deleted.“ Der Monitor flackerte nicht ein bisschen. Sonst hätte ich gedacht, das Vieh von Computer lachte mich aus. Nun hatte ich den fünften Entwurf für diesen Bettelbrief wieder verschwinden lassen. Die einzeln umformulierten Sätze gar...

  • Gerhardts Zeit (8)

    12 April 2010

    Wie lange noch bliebe ihm Maria, sein zirpendes Goldkehlchen, erhalten? Mehrmals hatte Gerhard Gluck darüber nachgedacht, seiner Tochter eine zeitlose Lektion zu erteilen. Die Angst vor den Nebenwirkungen schreckte ihn ab. Einem eifrigen Hausaufgabenhelfer...

  • Gerhardts Zeit (7)

    11 April 2010

    Maria hatte einen feinen Sinn dafür, wann sie die neue Freundin mit ihrem Vater allein lassen sollte. Die Mädchen konnten sich auf Anhieb leiden. Mandy verbrachte jede freie Minute in ihrer Wohnung. In diesem Herbst streiften alle Bäume ihr Blätterkleid...

  • Gerhardts Zeit (6)

    10 April 2010

    Er läuft zum Liegeplatz der Mädchen, findet im Rucksack heraus, daß das Mädchen Mandy heißt, er trägt die „Puppe„ auf den Schultern zum Auto, rast nach Hause, schafft sie ins Schlafzimmer, entblößt sie, drapiert ihre Beine um seinen Körper und rasiert...

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